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WordPress und Divi

Warum „Open Source“ im B2B kein Risiko ist, sondern ein Vorteil

Wenn Kunden „Ach WordPress …“ sagen, steckt dahinter selten eine sachliche Bewertung. Meist ist es ein Gefühl, manchmal auch ein Erlebnis aus einem alten Projekt: zu viele Plugins, niemand wusste mehr, wer was gebaut hat, Updates wurden verschleppt. Das ist dann kein WordPress-Problem. Das ist ein Organisationsproblem.

Fangen wir mit der Zahl an, weil die Diskussion dort oft kippt. „65 Prozent aller Websites laufen mit WordPress“ ist so pauschal nicht korrekt. Die gängigste Referenz (W3Techs) weist WordPress aktuell als CMS bei rund 43 Prozent aller Websites aus. Wenn man nur Websites betrachtet, bei denen das CMS bekannt ist, liegt der Anteil bei rund 60 Prozent.  W3Techs
Übersetzt: WordPress ist nicht „Nische“, sondern Industriestandard. Und genau deshalb lohnt es sich, das Thema nüchtern anzuschauen.

WordPress und Divi

Open Source in sehr kurz: Warum das im Alltag hilft

Open Source bedeutet: Das System gehört nicht einem einzelnen Hersteller, der morgen seine Preise ändert oder Funktionen streicht. Sie haben Wahlfreiheit beim Hosting, können Funktionen erweitern, und Sie profitieren davon, dass weltweit ständig weiterentwickelt, geprüft und verbessert wird. WordPress ist Open Source, getragen von einer großen Community. 
Learn WordPress
Und ja: Der Zeitverschiebungs-Witz ist näher an der Realität, als mancher denkt. Wenn bei uns morgens ein Thema auftaucht, hat irgendwo anders auf der Welt bereits jemand an einer Lösung gearbeitet. Das ist kein Zauber, das ist der Effekt einer globalen Entwickler-Community.

Der eigentliche Hebel im Alltag: Divi nimmt die Angst vor der Website-Pflege

Der größte Aha-Moment entsteht bei vielen Kunden nicht bei WordPress, sondern bei Divi. Divi ist ein visueller Builder: Inhalte werden direkt auf der Seite bearbeitet, nicht in einer abstrakten Maske.  Elegant Themes
Der praktische Vorteil ist banal und genau deshalb so stark: Wo „Text“ steht, kommt Text rein. Wo „Bild“ steht, kommt ein Bild rein. Wer lesen kann, kann Inhalte pflegen. Ohne Programmierung, ohne „Bitte schicken Sie uns den Text als Word“.

Warum das in Unternehmen funktioniert

 

1. Schneller werden, ohne Chaos zu produzieren
Divi arbeitet mit klaren Bausteinen. Seiten lassen sich duplizieren und mit eigenen Inhalten füllen. Das schafft Tempo, weil nicht jedes Mal bei null begonnen wird. In Divi ist das „Clone an Existing Page“ sogar als Standard-Workflow vorgesehen.  Elegant Themes

2. Einheitlicher Look, auch wenn mehrere Personen pflegen
Gerade im B2B ist Konsistenz wichtiger als Kreativität. Ein einmal definiertes Layout wird wiederverwendet. So bleibt die Seite ruhig, professionell und verständlich.

3. Sicherheit durch Rollen und Rechte
Der entscheidende Punkt ist nicht „kann der Kunde alles selbst“. Die entscheidende Frage lautet: „Kann der Kunde sicher arbeiten, ohne etwas kaputt zu machen?“
Mit sauberer Rechteverwaltung kann ein Redakteur Inhalte ändern, aber kritische Dinge nicht löschen oder strukturell zerstören. Das nimmt Druck raus und sorgt dafür, dass Inhalte im Alltag tatsächlich gepflegt werden.

Das „schlechte Karma“ kommt fast immer aus denselben Quellen
Wenn WordPress-Projekte scheitern, liegt es meist an diesen Ursachen: Zu viele Plugins ohne Konzept, kein Update-Prozess, niemand ist verantwortlich, und es gibt keine klare Linie bei Layout und Komponenten. WordPress ist dann nur die Bühne. Das Stück war schlecht inszeniert.

Wie wir es pragmatisch lösen 

Wir setzen WordPress als stabiles Grundsystem ein, Divi als verständliche Bedienoberfläche, und wir definieren vorab: Welche Seitentypen gibt es, welche Module werden genutzt, welche Personen dürfen was. Danach ist Pflege keine Hürde mehr, sondern Routine.

Unser Fazit

WordPress ist nicht „Bastelkiste“, wenn es professionell aufgesetzt wird. Es ist ein Standard-System mit großer Verbreitung. W3Techs
Divi macht es im Alltag beherrschbar, weil die Pflege so logisch ist, dass sie im Unternehmen wirklich passiert. Elegant Themes
Und mit Rechtemanagement wird aus „wir trauen uns nicht ran“ ein sicheres „wir können das selbst, ohne Risiko“.

Wenn Sie möchten, machen wir einen kurzen Webseiten-Check speziell mit Blick auf WordPress/Divi-Praxis: Pflegebarkeit, Seitenlogik, Rollen/Rechte, Performance-Basics und typische Plugin-Fallen. Ergebnis ist eine kurze Maßnahmenliste nach Aufwand und Wirkung.

WordPress und Divi
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FAQs:

Ist WordPress wirklich weit verbreitet oder nur „für Blogger“?

WordPress ist weltweit sehr verbreitet und wird längst nicht nur für Blogs genutzt. Es läuft auf einem großen Anteil aller Websites und ist damit eher Standard als Sonderfall.

Stimmt es, dass 65 Prozent aller Websites WordPress nutzen?

Die Zahl hängt davon ab, wie man zählt. Betrachtet man alle Websites, liegt WordPress bei ungefähr 40 Prozent plus. Betrachtet man nur Websites, bei denen das verwendete CMS bekannt ist, liegt WordPress bei ungefähr 60 Prozent. Entscheidend ist: WordPress ist sehr weit verbreitet.

Was bedeutet Open Source bei WordPress konkret?

Open Source heißt: Kein einzelner Hersteller kontrolliert das System. Sie sind nicht an einen Anbieter gebunden, können Hosting und Dienstleister frei wählen und profitieren von einer weltweiten Community, die laufend weiterentwickelt und Sicherheitslücken schnell adressiert.

Ist WordPress nicht unsicher, weil es so verbreitet ist?

Verbreitung macht ein System nicht automatisch unsicher. Unsicher wird es meist durch veraltete Installationen, schlechte Passwörter, unklare Plugin-Landschaften und fehlende Update-Prozesse. Mit sauberem Setup, Updates und sinnvoller Plugin-Auswahl ist WordPress gut beherrschbar.

Warum setzen Sie Divi ein, statt „klassisch“ zu programmieren?

Weil viele Unternehmen Inhalte im Alltag selbst pflegen wollen. Divi macht das einfach: Wo Text steht, kommt Text rein. Wo Bild steht, kommt ein Bild rein. Das senkt Aufwand und erhöht die Aktualität der Website.

Kann wirklich jeder mit Divi Inhalte pflegen?

Wer lesen kann und einfache Bürosoftware bedienen kann, kommt in der Regel schnell zurecht. Entscheidend ist, dass die Seite mit klaren Vorlagen und wiederverwendbaren Elementen aufgebaut wird.

Was bringt das Duplizieren von Seiten oder Modulen in der Praxis?

Es spart Zeit und reduziert Fehler. Bewährte Layouts werden kopiert und nur mit neuen Inhalten gefüllt. So bleibt der Auftritt konsistent und die Pflege wird planbar.

Können Mitarbeitende etwas kaputt machen oder versehentlich löschen?

Das lässt sich über Rollen und Rechte stark begrenzen. Ein Redakteur kann Inhalte ändern, aber keine kritischen Strukturen zerstören oder Seiten löschen. Das gibt Sicherheit und sorgt dafür, dass Pflege tatsächlich stattfindet.

Woher kommt das „schlechte Karma“ rund um WordPress?

Meist aus Projekten ohne Konzept: zu viele Plugins, keine Verantwortlichkeit, keine Updates, kein einheitliches Layout. Das Problem ist selten WordPress selbst, sondern ein fehlender Standard im Betrieb.

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